Die Vereinsgeschichte
Schon
zu Beginn der sechziger Jahre des 19. Jahrhunderts soll laut Überlieferung in
Schlins eine Blech-Tanzmusik bestanden haben. Zur Gründung einer Musikkapelle
kam es aber erst im Jahre 1881. Der Verein erhielt damals den Namen
"Musik-Harmonie Schlins". Den damaligen Statuten zufolge hatte der Verein den
Zweck, " bei Festlichkeiten mitzuwirken, zu deren Verherrlichung beizutragen und
durch zeitweilige öffentliche Produktionen dem geehrten Publikum Erheiterung zu
verschaffen“.
Mit der Neufassung der Statuten 1904 erfolgte auch die Umbenennung auf Gemeindemusik. Neben den Unterbrüchen während der beiden Weltkriegen, wurde in Schlins fleißig musiziert. Die Kontinuität der Gemeindemusik Schlins wurde in den letzten Jahrzehnten vornehmlich von einigen Schlinser Persönlichkeiten geprägt, die mit grossem Engagement die Geschicke des Vereins geleitet haben. So hat die Gemeindemusik seit 1954 nach Josef Hosp, Erich Schnetzer, Roman Müller und Artur Hermann mit Franz Budin erst den 5. Kapellmeister. Auch die Funktion der/des Obfrau/Obmannes wurde seit 1962 nur von vier Personen bekleidet Otto Gabriel, Wolfgang Ehrenberger, Sandra Gohm (geb. Lampert) und Gebhard Lutz.
In
den Gründerjahren hat die Gemeindemusik Schlins die Fahne eines im 19.
Jahrhundert aktiven Schützenvereins übernommen. Beim 30 Jahr-Jubiläum 1911 wurde
die Fahne, die auch heute noch an unserer Spitze getragen wird, geweiht. Sie ist
eine der ältesten heute noch verwendeten Fahnen bei Musikkapellen in Vorarlberg.
Kurze Angabe zur
Uniform/Tracht des Vereins:
Die heute von der Gemeindemusik Schlins getragene Tracht wurde im Jahr 1972 vom
bekannten Schlinser Modekünstler Engelbert Ott geschaffen. In Ihrer Form baut
sie auf die traditionellen Trachten des Walgaus auf. Die Farben der Tracht sind
dem Schlinser Gemeindewappen, das auch die linke Vorderseite der Jacke ziert,
entnommen.